Behandlungsablauf einer systematischen Parodontalbehandlung

Phase 1: Vorbehandlung

Die Krankheit verläuft sehr individuell. Deshalb führen wir zunächst eine sehr genaue Diagnostik durch. Dabei werden die Zahnfleischtaschen ( 4 bis maximal  6 Messungen pro Zahn ), der Zahnfleischschwund sowie die Zahnlockerung untersucht und im Zusammenhang mit aktuellen Röntgenbildern ausgewertet.  In Einzelfällen werden ergänzende Bakterientests  notwendig. Diese umfangreiche Diagnostik erlaubt es uns noch besser, den Zustand und die Behandlungsnotwendig- keit ihres Zahnhalteapparates  einzuschätzen, um so eine adäquate Therapie einleiten zu können. Im Anschluss erfolgt  grundsätzlich  eine  professionellen Zahnreinigung ( PZR ) mit  individuellen Mundhygieneinstruktionen.

Phase 2 : Hauptbehandlung

Unter örtlicher Betäubung wird eine Reinigung (Kürettage) der Zahnfleischtaschen und der Wurzeloberflächen durchgeführt. Dies erfolgt in  mindestens 2 Sitzungen.
Nach Durchführung dieser sogenannten internen Kürettage strafft sich das Gewebe in der Regel innerhalb von 6 bis 8 Wochen auf natürliche Weise.  Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis können chirurgische Interventionen erforderlich sein. Mittels moderner Methoden der Geweberegeneration können auch tiefe Knochentaschen wieder aufgefüllt werden.

Phase 3: Nachbehandlung – Erhaltungsphase

Jetzt sind vor allem SIE an der Reihe!
Für einen  langfristigen Erhalt ihrer Zähne ist es nach einer Paradontalbehandlung  unabdingbar, dass Sie die Ratschläge ihres Behandlers  bei der täglichen Zahnpflege dauerhaft beherzigen und regelmäßig zur Nachkontrolle in Verbindung mit der professionellen Zahnreinigung unsere Praxis aufsuchen.